
City light thief aus Grevenbroich (wäre jemand so nett darüber einen Witz zu machen?) waren so nett uns ihre Demo zu schicken. Das gute Stück besteht aus drei Songs und einem kleinem „Hidden Track“. Von sich selbst sagen die Jungs sie würden „Punkrock oder sowas“ machen.
Der erste Track auf der Demo trägt den Namen „Domino Sparrow“ und ist das dynamischte Stück der Platte. Ein bisschen „Crowd clapping“, eine Oberstimme die gleich ins Ohr geht und ein Drumrhytmus der gleich zum mitwackeln anregt. Und schon ist er da, der Gassenhauer der Demo. Sehr gelungen. Mehr davon.
Mit dem zweiten Track Vindication Vice Versa gehen die Jungs etwas brachialer an den Start. Bisschen mehr geschrammel, ein bisschen härter im Gesang und gegensätzlicher in seinen Passagen. Nicht ganz so stark wie „Domino Sparrow“, aber nichtsdestrotrotz gut, wirklich gut.
Und zum Schluss darf natürlich eine Ballade nicht fehlen. Mit „Melodies / Blackouts“ gehen die Diebe etwas sanfter an den Start. Beginnt leise und baut sich in den knapp sechs Minuten Spielzeit zu einem Großartigen Songgebilde auf. Wie sollte ein Abschluss anders sein?
Doch die Frage bleibt nicht „What Happened To Vegas?“ sondern „What Happened To Punktrock?“. Denn selbst wenn sie selbst von sich sagen sie machen Punkrock; ist es auf jedenfall nicht der Punkrock der es einmal war.
Aber nicht das ihr jetzt auf falsche Ideen kommt! Schlecht finden wir das auf keinenfall. Wenn die Zukunft von Punkrock so klingt werden wir uns wohl noch öfter in diese Richtung umdrehen müssen.
Also alle die auf Catchy Punkrock ala Trip Fontaine stehen sollten auf jedenfall mal einen Blick wagen.
Gruß
eriik // Johannes


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